Fear and Loathing im Taunus

Mein Name … Raoul Duke, steht auf der Liste, freies Mittagessen, finale Weisheit. Berichterstattung.

Ich habe meinen Anwaaaaalt … bei mir. Mir ist klar, dass sein Name nicht auf der Liste ist, aber wir müssen diese Suite haben! Wir müssen diese Suite haben! Und wie sieht’s aus? Was kommt danach?

- Fear and Loathing in Las Vegas

Genau so kam ich mir vor, mit dem Hotelzimmer, den hypnotisch tanzenden Lichtern und dem uneingeschränkten Zugang zu Buffet und Bar. Wobei… Vielleicht nicht exakt genau so. Einen Anwalt hatte ich nicht mitgebracht, und auch die restliche Szenerie war weit weniger wirr und abgedreht als die des Films. Aber ein klein wenig fühlte ich mich doch an Hunter S. Thompson’s legendäre “Berichterstattung” über das Mint 400 Rennen in der Wüste Nevadas erinnert.

Weiterlesen »

Tempori aptari decet. – #alpen50

“Tempori aptari decet.” schrieb der römische Philosoph Seneca, “Man muss sich der Zeit anpassen.” Dass er diese Worte zu Papyrus brachte, mit dem Wissen, wie nachhaltig sich eine am Lagerfeuer geborene, im wahrsten Sinne des Wortes Schnapsidee auf eine Gruppe Motorradfahrer auswirken würde, kann man getrost bezweifeln.

Altes Eisen, moderne Kommunikation

Die Idee war simpel. Sowohl in ihrer Komplexität, als auch in ihrer Sinnhaftigkeit: Mit 50ern in die Alpen. Klar war zu Anfang eigentlich nur, dass man mit einem vernünftigen fahrbaren Untersatz anzutreten hatte. Vernünftig bedeutete in diesem Fall, es musste alt sein, aus Blech und mit Schaltung. Das ergab sich schlicht aus den Zweirad Vorlieben der Väter des Gedankens. Ein Plastikroller mit Variomatik war somit kein vernünftiger fahrbarer Untersatz und hätte höchstens dann Zustimmung gefunden, wenn der Fahrer zugesichert hätte damit zum Ende der Tour einen Stunt vorzuführen, der die vollständige Zerstörung des Geschwürs zur Folge gehabt hätte.

Das ganze war im August vergangenen Jahres und als die Zeit verstrich, konkretisierten sich die Pläne. Startpunkt sollte Darmstadt sein. Eine Woche Zeit, mindestens 1000 Kilometer Strecke und mindestens ein Pass mit einer Höhe von über 2000 Metern waren das angestrebte Ziel. Genächtigt werden sollte ausschließlich stilecht auf Campingplätzen.

Über Twitter fanden sich schnell weitere Mitstreiter und die Teilnehmerzahl stieg und stieg. Viele sagten zu, anfänglich gepackt vom Feuer der vermeintlichen Sinnlosigkeit der Idee, sprangen später aber wieder ab. Was am Ende übrig blieb war der harte Kern. Die, die es tatsächlich ernst meinten. Von ursprünglich um die 20 gemeldeten Mokicks reduzierte sich die Zahl auf zehn Maschinen. Zehn Maschinen mit einem Gesamtalter von 350 Jahren, welche zusammengenommen weniger Hubraum haben als die meisten modernen Motorräder, die heutzutage aus den Verkaufsräumen der Motorradhändler rollen, einzeln. Die Zeitspanne der Baujahre erstreckte sich vom ältesten Fahrzeug mit Baujahr 1957 bis hin zum feuchten Hightechtraum vieler Schweißband tragender Halbstarker aus dem Jahre 1981.

Was sollte da schon schiefgehen?

Weiterlesen »

#cti11 – Unterwegs

Gleich geht es wieder nach Imola, zum SBK Rennen. Deswegen nur kurz:

Eigentlich hatte ich vor, weshalb ich auch mein MacBook mit mir herumschleppe, die Erlebnisse unserer Countdown to Imola Tour jeden Abend frisch zu verbloggen. Der Gedanke war, angesichts unseres straffen Programms und der vielen Action, die wir unterwegs haben, etwas zu optimistisch. Ich notiere mir Abends nur ein paar Stichpunkte, Gedanken und Eindrücke, und schreibe dann einen schön ausführlichen Artikel, wenn ich wieder zu Hause bin.

 

 

T-14 Tage! Countdown to Imola

Was hat er denn jetzt schon wieder für einen Anfall, der Fidel Castro für Arme? Keinen, liebe Genossen! Ich freue mich lediglich auf eine spannende, bisher unter Verschluss gehaltene Tour!

Es müsste Ende Juli/Anfang August gewesen sein, als ich einen Anruf von Oliver Franz, dem neuen PR Referenten für die Motorradsparte bei Honda Deutschland bekam, der mich fragte, ob ich Zeit und Lust hätte ein bisschen zu Touren. Man hätte sich da bei Honda etwas ausgedacht.

Mehr als den Zeitraum (22. – 26. September) und den Namen der Tour, Countdown to Imola, konnte er mir allerdings noch nicht nennen. Alles noch Top Secret. War klar, dass ich da zusagen musste und da ich gebeten wurde, meinen Teil dazu beizutragen, dass der Status “Top Secret” noch eine Weile erhalten bliebe, hielt ich meinen Mund und wartete gespannt, was da wohl auf mich zukommen würde.

Die letzten paar Tage lichtete sich der Schleier der Unkenntnis ein wenig und mir wurden einige Details zur Operation bekannt.

Die Truppe

Angeführt wird die Truppe natürlich von Oliver. Sie setzt sich des Weiteren zusammen aus vier Veteranen der Roadblogger Guerilla (RalfMike, Moritz und Marc dem Griesgrämigen), mir und vier weitere Herren, die ich allerdings nicht kenne.

Die Maschinen

Damit wir nicht bis Italien laufen müssen wird uns das Hauptquartier mit ein paar vorzüglichen Krafträder aus ihrem Fuhrpark ausstatten. Zur Auswahl stehen:

  • VFR1200F
  • VFR1200F DCT
  • CB1300
  • CBR1000R Fireblade
  • Varadero
  • Crossrunner

Die Ausrüstung

Um sicher und wohlbehalten nach Imola zu kommen gibt es einen X-Lite Helm mit integriertem Buschfunk (n-com System) und von Rukka einen Windstopper Halsschutz, eine Toast Micro Fleece Garnitur und einen Outlast Kampfanzug für untendrunter. Damit der Revolutionär nicht friert.

Für die Spionageaufgaben Dokumentation stellt uns die Firma HekaSys zwei verschiedene Kamerasysteme zur Verfügung.

Unsere persönlichen Habseligkeiten werden wir in Speed-Bag, Saddle-Bag, Tankbag, D-Fender und Dry-Bag der Firma Ortlieb verstauen.

Das Ziel

Wie man anhand des Codenamens bereits unschwer erkennen kann wird sich unser kleiner Trupp nach Süden durchschlagen. Quer durch das gebirgige Hochland der Alpen, am Bodensee vorbei, über Liechtenstein und die Schweiz nach Imola in Italien. Ausgangspunkt wird die Honda Zentrale in Offenbach sein.

Wer möchte kann das Spektakel natürlich wieder live per Twitter mitverfolgen! ;)

Hashtag: #cti11

Achso, ja. Ganz “nebenbei” werden wir uns auch noch den WM-Lauf der Superbikes in Imola anschauen, inklusive Besuch der Castrol Honda Box und Treffen mit Crew und Fahrern. Mal eben so… Weil der Rest ja noch nicht cool genug ist…

HELL YEAH!

#twiceland Tourstart

Schon wieder Bewegtbildinhalte! Das wird wohl langsam zu so einer Art Manie…

Heute Morgen sind die Kollegen Ernie Trölf und Captain Kutze mit den Moppeds nach Island aufgebrochen. Da Fünf Uhr ohnehin meine Uhrzeit ist *ähäm*, habe ich bei den beiden Mal vorbeigeschaut um ihnen eine gute Fahrt zu wünschen und die Abfahrt dokumentarisch festzuhalten.

Wie üblich kann die Tour per Twitter mitverfolgt werden. Zu finden unter dem Hashtag #twiceland. (Zumindest soweit es Stromversorgung und Netzabdeckung zulassen.)

Also denn: Gute Fahrt Jungs!

Auf Vimeo auch in FullHD.

#alpen50 Trailer

Die letzten Videoschnipsel sind noch keine 24 Stunden alt und schon habe ich hier taufrisch, brandaktuell, neu und super soft, einen kleinen Trailer zur #alpen50 Tour.

Viel Spaß!

Auf Vimeo auch in FullHD.